Verbraucherkreditgesetz

Das Verbraucherkreditgesetz ist im Schuldrechtsmdernisierungsgesetz aufgegangen und heute in unveränderter Form im BGB verankert. Das Verbraucherkreditgesetz ist ein nicht mehr gültiges Gesetz, dass zur damaligen Zeit den Schutz der Verbraucher im Zusammenhang mit Kreditgeschäften sicherstellen sollte. Das Verbraucherkreditgesetz wurde zum 1. Januar 2002 aufgehoben und in durch das Schuldrechtmodernisierungsgesetz aus dem Jahr 2001 heute im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Es war bis zu Beginn des Jahres 2003 auf alle Kreditverträge anwendbar, die vor dem 01. Januar 2002 abgeschlossen worden sind. Heute sind die gesetzlichen Regelungen des BGB anzuwenden. Seinerzeit war das Verbraucherkreditgesetz neben dem AGB-Gesetz, dem Haustürwiderrufsgesetz und dem Fernabsatzgesetz von wesentlicher Bedeutung für Kreditnehmer. In ihm wurden die Bedingungen zu den Kreditverträgen der privaten Verbraucher geregelt.

Durch das Verbraucherkreditgesetz sollten Verbraucher besser geschützt werden

Der Schutz der Verbraucher vor Wucherzinsen und falschen Verträgen wurde gesetzlich geregelt. Alle Banken sind verpflichtet, ihre Kunden über die Bedingungen des Kreditvertrages umfassend und ausführlich zu informieren. Dabei spielt nicht nur die Höhe des Kredites eine Rolle, sondern vor allem, die im Zusammenhang mit dem Kredit entstehenden Kosten. So wurden Banken verpflichtet, Angaben zum effektiven Jahreszins zu machen, damit Verbraucher in der Lage sind, Kredite miteinander zu vergleichen. Der Nominalzins allein ist nicht ausreichend, weil er nicht informiert, welche weiteren Kosten bei Abschluss des Kreditvertrages entstehen. Fehlen diese Angaben im Kreditvertrag, ist nach dem Verbraucherkreditgesetz der gesamte Vertrag rechtlich nichtig. Das gilt auch, wenn die Schriftform nicht eingehalten ist. Fehlt beispielsweise in einem Kreditvertrag die Angabe zu den erhobenen Zinsen, gilt der gesetzliche Zinssatz, der aber deutlich unter den von der Bank üblicherweise erhobenen Zinsen liegen dürfte. Grundsätzlich wurde den Verbrauchern das Recht auf Widerruf eingeräumt. Das führte in der Folge dazu, dass Verbraucher den Vertrag unterschreiben mussten und die 14 Tage erst verstrichen sind, bis der Kredit zur Auszahlung kam. Das Verbraucherkreditgesetz regelt auch, wann eine Bank berechtigt ist, einen Kreditvertrag bei Zahlungsrückständen zu kündigen.

Schuldrechtsmodernisierungsgesetz, Verbraucherkreditgesetz, Verbraucherschutz