Konsumentenkredit

Der Konsumentenkredit ist die Bezeichnung für einen Ratenkredit, der an private Verbraucher vergeben wird, damit sie damit Konsumgüter finanzieren können. In der Regel sind das Kredite zwischen 1.000 und 50.000 Euro, mit denen dann Autos, Möbel, Haushaltsgeräte und Ähnliches angeschafft werden. Der Konsumentenkredit ist ein geeignetes Mittel, um rückwärts zu sparen, denn nichts anderes ist es, wenn erst das Geld geliehen, damit die Ware gekauft wird und dann die Raten getilgt werden. Früher war es üblich, erst zu sparen und dann zu konsumieren. Mittlerweile machen immer mehr Verbraucher von der Möglichkeit gebrauch, sich Konsumgüter anzuschaffen, ohne über die entsprechenden Ersparnisse zu verfügen. Für die Volkswirtschaft und den Einzelhandel spielt die Kreditwirtschaft eine große Rolle. Kreditfinanzierte Konsumgüter tragen dazu bei, dass der Einzelhandelsumsatz steigt, die Verbraucher mehr kaufen – konsumieren – und die Wirtschaft boomt.

Ein Ratenkredit ohne zusätzliche Sicherheiten

Der Konsumentenkredit wird in der Regel als Blankokredit gewährt. Einzige Sicherheit, die die Kreditnehmer beibringen müssen, ist ein regelmäßiges Arbeitseinkommen aus einer Festanstellung. Üblich sind Laufzeiten zwischen 12 und 84 Monaten. Für das geliehene Geld zahlt der Kreditnehmer Zinsen und Bearbeitungsgebühren an die Bank. Für Konsumentenkredite gibt es etliche Anbieter am Markt. Besonders die Direktbanken gewähren den Kunden Kredite zu günstigen Konditionen, über die sie frei verfügen können. Eine besondere Art der Konsumentenkredite sind die sogenannten Null-Prozent-Finanzierungen, die von großen Einzelhändlern im Zusammenhang mit dem Kauf von Konsumgütern angeboten werden. Diese Kredite kosten weder Zinsen noch Bearbeitungsgebühren. Der Kunde zahlt lediglich den Kaufpreis der Ware in monatlichen Raten zurück. Aber auch hier ist es sinnvoll, den Preis der Waren mit anderen Anbietern zu vergleichen.